Ich hatte mit 1.200 Menschen Sex – Interview mit einer Sex-Escort


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Udo Gerheim Zur Person Dr. Trotz unzureichender Datenlage vertrete ich die These, dass nur ein geringer Teil der bundesrepublikanischen Männer Prostitutionssex dauerhaft nachfragt. Die Gründe hierfür können aus der hybriden und zerrissenen Struktur des Prostitutionsfeldes abgeleitet werden, die zum einen Zugänge zur Prostitution rechtfertigt, zum anderen aber die Nachfragepraxis mit delegitimierender Ambivalenz belegt. Dieser Artikel wird einige dieser Aspekte näher beleuchten und im Schwerpunkt ergründen, welche spezifische Anziehungskraft Prostitution auf die männliche Nachfrageseite ausübt, wie sich der individuelle Weg in dieses Feld hinein im Konkreten gestaltet und wie sich die dortigen Machtverhältnisse darstellen.

Kann das gut gehen?

Dabei wird Sex im Alter sowieso weniger — oder nicht? Wir räumen mit Klischees auf. Ein Artikel von Barbara Dribbusch Die Geschichte geht so: Gunda, 55 Jahre alt und schon länger getrennt, suchte einen Partner — für Freizeit, für Sex, für länger. Sie formulierte eine Kontaktanzeige, ganz traditionsgebunden. Nichts tat sich. Auch jüngere Männer sollen dabei gewesen sein. Auch nette. Darin geht es um die Suche einer Mittfünfzigerin und ihren Freundinnen nach männlichen Bekanntschaften in und um Additional York City, dem angeblich härtesten Pflaster für die heterosexuelle Männersuche.

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Brücken zum Prostitutionsfeld

Non bei Tinder. Die App zeigt nach der Anmeldung lediglich die Profilbilder von anderen Personen an, die sich all the rage der Nähe aufhalten. Geografische Handy-Ortung gegrüßt Dank. Legende: Männer sind bei Tinder in der Überzahl — und eingehen fast alle Frauen-Profile positiv, zeigt eine britische Studie. Getty Images Lieber weggewischt als blamiert Wischt Jennifer nun das erhaltene Profilbild auf dem Handy-Screen nach links weg, war es das: Keine Sympathie, kein Date, kein Sex, keine Liebe. Nur wenn die andere Person Jennifers Profilbild auf dem eigenen Screen auch nach rechts wischt, kann Jennifer mit der Person in Kontakt zertrampeln. Diese gegenseitige Übereinstimmung war laut den Erfindern der zentrale Punkt bei der App-Entwicklung: Die Gefahr, beim persönlichen Aufführen einen Korb zu erhalten, werde chilly Tinder ausgeschaltet.

Liebe macht blind

Prostituierte, Sexarbeiter, Escort? Oder könnte es sein, dass der lässige Typ, der neben uns im Club mit einer Frau flirtet, dafür Geld bekommt und sie später fesseln und auspeitschen wird? Könnte es sein, dass die grinsende Kollegin in der Agentur so gut gelaunt ist, weil sie gestern ein Sexdate hatte und dafür Euro bekommen hat? Für manche vermutlich ein alter Cabin, für mich Naivling doch überraschend.


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