Feeld : Das steckt hinter der App für Gruppensex


Online-Dating in der App Langweilig

Nicht bei Tinder. Die App zeigt nach der Anmeldung lediglich die Profilbilder von anderen Personen an, die sich in der Nähe aufhalten. Geografische Handy-Ortung sei Dank. Legende: Männer sind bei Tinder in der Überzahl — und beantworten fast alle Frauen-Profile positiv, zeigt eine britische Studie. Getty Images Lieber weggewischt als blamiert Wischt Jennifer nun das erhaltene Profilbild auf dem Handy-Screen nach links weg, war es das: Keine Sympathie, kein Date, kein Sex, keine Liebe. Nur wenn die andere Person Jennifers Profilbild auf dem eigenen Screen auch nach rechts wischt, kann Jennifer mit der Person in Kontakt treten. Diese gegenseitige Übereinstimmung war laut den Erfindern der zentrale Punkt bei der App-Entwicklung: Die Gefahr, beim persönlichen Ansprechen einen Korb zu erhalten, werde dank Tinder ausgeschaltet. Lieber weggewischt als blamiert werden.

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Smartphones, Chatforen, Soziale Netzwerke und andere neue Kommunikationstechnologien verändern unsere Vorstellungen von Liebe, Romantik und Sex. Sie beeinflussen, wie, wo und welche Menschen sich kennenlernen, wie sie Beziehungen eingehen, führen und beenden. Das Internet rangiert Soziologen zufolge dabei als Weg oder Ort, überzählig den Menschen einen Partner finden, inzwischen auf Rang drei - gleich nach Treffen auf Partys gemeinsamer Freunde, all the rage Bars und Clubs oder anderen öffentlichen Plätzen. Nach Älteren, Schwulen, Lesben oder Menschen in dünnbesiedelten Regionen trifft sich heute auch ein gutes Fünftel aller klassischen heterosexuellen Paare online. Es gibt Cybersexspielzeuge, die Sex simulieren, indem sie Bewegungen zweier Menschen an verschiedenen Orten auf das Gerät des Partners veräußern. Es gibt Sextoy-Apps wie bang along with friends, über die man seine Facebook-Freunde zum One Night Stand einladen kann.

Kann das gut gehen?

Janina Loh geb. Doch die wenigsten Menschen sind sich der immensen Bandbreite potenzieller und tatsächlicher Nutzungsmöglichkeiten und -wirklichkeiten des Einsatzes von Algorithmen bewusst. Denn diese wirken scheinbar unsichtbar und körperlos Sparbetrieb Hintergrund. Algorithmen können nicht gesehen, gerochen oder ertastet werden. Abseits der zuweilen sehr spürbaren Folgen können sie für uns lediglich in einer physischen Verkörperung Gestalt annehmen. Dabei bedürfen sie vorangegangen irgendeiner materiellen Basis etwa durch einen Computer oder ein Smartphone , aber mit echter Verkörperung meinen wir für gewöhnlich etwas anderes. Deshalb auch denken viele Menschen wohl an Roboter als die durch Algorithmen gesteuerten Maschinen, Allgemeinheit in einer erhofften oder gefürchteten Sci-Fi-Zukunft die menschliche Daseinsweise gravierend verändert haben werden. Algorithmenethik und Roboterethik — Ein oder zwei Paar Schuhe? In der Tat erlaubt bereits ein erster flüchtiger Blick auf diese Thematik den Schluss, dass Algorithmen und Roboter einiges untergriffig haben — zumindest insofern, als Roboter ohne das Zusammenspiel eines Sets von Algorithmen nicht wirklich denkbar wären.

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Der Plan war eigentlich: endlich mal einen Dreier wagen. Mit Fremden. Doch stattdessen landet unsere Autorin mit zwei Freunden im Bett. Ob das gut ausgeht? Für ein paar mehr Features, wie einen Inkognito-Modus oder die Möglichkeit, Likes vorab zu sehen, kannst du dir für 16,99 Euro pro Monat Allgemeinheit sogenannte Majestic Membership herunterladen. Gebt ihr euch beide einen Like, entsteht ein Match, ihr könnt euch über den Chat-Nachrichten schreiben und bei Interesse ein Treffen vereinbaren. Neben der Tatsache, dass bei Feeld sexuelle Fantasien im Vordergrund stehen, unterscheidet sich die App außerdem noch in weiteren Punkten von anderen Dating-Plattformen. Geschlechtsidentität Während du dein Geschlecht in anderen Dating-Apps nur zwischen männlich und weiblich auswählen kannst, bietet Feeld mehr Möglichkeiten an.

Online-Dating in der App Naturalien

Die Idee hinter Feeld

Auf der Suche: Welche Dating-App findet den perfekten Partner? Gewischt, gematched, manchmal klappt es, manchmal nicht. Mit seinem genial-einfachen Mechanismus wurde Tinder seit dem Start zur erfolgreichsten Dating -App weltweit. Und Erfolg ruft immer Nachahmer auf den Plan — weil es aber allzu billig wäre, eine Tinder-Kopie zu starten, nutzen die neuen Dating-Apps das Tinder-Prinzip, wollen aber etwas anderes damit machen.

Online-Dating: Ein Millionenmarkt und sein Geschäftsmodell

Blacky: Ist heute erst bei uns angekommen. Gehe stattdessen auf ihr Foto oder außerdem ihren Profiltext ein. Voraussichtlich wirst du ohnehin schon vieles daraus zitieren schaffen, was eine W-Frage dadurch unsinnig macht. Vielleicht gibt es ja verstehen unter ihren Hobbys oder all the rage ihrem Profil, was dich wirklich schaulustig macht. Es ist dadurch durchaus non verkehrt, wenn du ihr gegenüber zugibst, schaulustig wenig sein. Hinweis: Du sollst dich natürlich durchgebraten verstellen. Bleibe cabinet und all the rage erster Linie accordingly, wie du bist.


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