J. Peirano: Tinder war bisher nur Frust - geht Online-Dating nicht auch besser?


Web-Dating-Theater sind vor allem Erotik Fühlender

Redaktion Sie nutzen Online-Dating -Angebote wie Tinder oder Elitepartner und würden gerne Ihre Erfolgsquote verbessern? Das ist jetzt auch statistisch bewiesen: Laut der Studie eines Datingportals steigt bei 79 Prozent aller Singles im Frühling die Sehnsucht nach einem Partner. Hochsaison also für Internet-Angebote, die dem Flirten, Werben und Buhlen eine Plattform geben. Für so ein Angebot habe ich vor geraumer Zeit publizistisch gearbeitet und mich mittels einer statistischen Untersuchung der Frage gewidmet, was Frauen wirklich wollen. Dabei haben wir ausgewertet, welche Profile der männlichen Nutzer die meisten Rückmeldungen bekamen. Gemessen wurde schlicht, auf welche Wörter und Begriffe die meisten Zuschriften erfolgten.

Casual Dating - Sex dank Internet

Allgemeinheit Bühne ist hier das Internet und bezieht sich auf die Dating-App Grindr, eine stark sexbezogene Anwendung. Die Kamera gleitet übers Grau. Eine Körperlandschaft. Das Publikum im Lichthof Theater sitzt Sparbetrieb Kreis um eine kleine Bühne. Seine Arme liegen verschränkt unter dem Kopf, sein linkes Bein ist angewinkelt: Das ist eine laszive Pose, vielleicht außerdem ein Klischee.

Warum sehe ich hysly.eu more nicht?

Stattdessen werden alle von Corona auf Allgemeinheit heimische Couch verbannt. Für Singles ist es die perfekte Zeit, um sich Tinder, Zoom und Co. Zum ersten oder zum wiederholten Mal — ganz egal. Alles ist möglich, nur eben anders als gewohnt. Wieso lohnt sich Onlinedating gerade jetzt?

Noah* 28 Jahre: „Ich war gefühlt dauer-online“

Du befindest dich in unserem Archiv. Vier junge Menschen erzählen, wie sie während der Pandemie onlinedaten. Ist Tinder während der Corona-Pandemie noch ein Ding?

Wieso lohnt sich Onlinedating gerade jetzt?

Gabriele ist 69 Jahre alt, auch wenn sie mindestens 15 Jahre jünger aussieht - und sie tummelt sich auf einer Internet-Plattform, in der es vor allem um eines geht: Sex. Gabriele hat sich die Fingernägel rot lackiert, sie sitzt auf dem Sofa eines Münchner Fünf-Sterne-Hotels, in das die Betreiber eines Sex-Portals geladen haben. Ihre Tochter brachte sie auf die Idee, Sparbetrieb Internet nach einem Mann zu suchen. Erst probierte sie es in einer braveren Variante der Partnerbörse - irgendwann entdeckte sie die erotische Version für sich. Online-Verabredungen zu ungezwungenem Sex all the rage der echten Welt werden nach Angaben der einschlägigen Portale immer beliebter. Laut Singleboersen-vergleich. Er ist Chef der Psychiatrie im Universitätskrankenhaus Eppendorf UKE in Hamburg , die einen Schwerpunkt Sexualforschung boater. Der Kriminologe Christian Pfeiffer sieht dabei durchaus auch ein Gefahrenpotenzial - wenn eine Frau vor einem Treffen beispielsweise zu viel von sich preisgibt.


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